summer in lisbon

Azulejo CXLIII

Verfasst von: summerinlisbon Am: Oktober 26, 2011

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Azulejo CXLII

Verfasst von: summerinlisbon Am: Oktober 19, 2011

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Azulejo CXLI

Verfasst von: summerinlisbon Am: Oktober 17, 2011

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Palmela und Setúbal

Verfasst von: summerinlisbon Am: Oktober 17, 2011

Nachdem ich die meiste Zeit meines Praktikums in Lissabon verbracht hatte wollte ich das letzte Wochenende vor der Abreise unbeding tdazu nutzen das Umland von Lissabon zu erkunden. Also habe ich am Samstag mit einem Bus gen Süden aufgemacht. Genauer gesagt zunächst nach Setúbal, eine Großstadt mit provinziellem Charakter, wie es im Reiseführer so schön hieß. Um dort hinzukommen begab ich mich auf den großen Busbahnhof von Lissabon, wo ich die Bekanntschaft einer netten Portugisiesin machte. Sie war Lehrerin und konnte daher recht gut Englisch (womit sich nicht wenige portugiesische Studenten schwer tun).

Während der ca. 60-minütigen Fahrt unterhielten wir uns fast die ganze Zeit, sodass sie mir ihr halbes Leben erzählte. Das war wirklich interessant…

Angekommen in Setúbal spazierte ich durch die recht sehenswerte Innenstadt. Vom zentralen Platz Praça do Bocage aus hat man einen tollen Blick auf die Igreja de São Julião, welche als nationales Denkmal gilt.

Auf dem Markt Mercado do Livramento, der sich in eienem Art Déco-Gebäude befindet, gibt es eine riesige Auswahl frischer Lebensmittel, wie Oliven, Fische, Gemüse und Obst zu bestaunen und natürlich käuflich zu erwerben. Da zieht es auch einen Hund unweigerlich an die Wurst-Theke, wie man im unteren Foto sieht.

In den engen Gassen der Innenstadt gibt es an fast jeder Gasse mitten auf der Straße diese speziellen Öfen, in denen Fisch zubereitet wird.

Anschließend bin ich dann mit dem Bus in die 10km entfernt gelegene Kreisstadt (Vila) Palmela weiter gefahren. Von dort kann man den weiten Blick auf den Naturpark Parque Natural da Serra da Arrábida, der auf einer Höhe von ca. 500m liegt, genießen. Von einer meiner Kolleginnen wurde mir empfohlen dort eine Wanderung zu unternehmen, da es neben der interessanten Vegetation auch einen Pfad mit vielen Windmühlen gibt.

Außer mir war dort niemand unterwegs, aber ich blieb nicht lange allein, da sich ein sehr anhänglicher Hund zu mir gesellte. Er trotte ziemlich lange hinter mir her oder lief mir auf dem Weg voraus. Zwischendurch dachte ich, dass er das Interesse verloren hätte und verschwunden wäre, aber dann tauchte er von der Seite wieder auf und folgte mir schließlich wieder zurück bis zum Busbahnhof am Stadtrand….

Dann machte ich noch einen kurzen Abstecher in die sehr verschlafene Altstadt von Palmela mit ihren vielen verwinkelten, malerischen Gassen, wo mir so einige Katzen begegneten. Dort befindet sich auch die mittelalterliche Kirche Igreja de São Pedro, wo gerade eine Hochzeit gefeiert wurde.

Schließlich konnte ich mit etwas Mühe bei der Hitze den höchsten Punkt der Stadt erklimmen, wo sich die Burg Castelo de Palmela befindet. Hinter den Mauern des Burg-Geländes befindet sich eine weitere Kirche (Igreja de Santiago de Palmela) sowie einige Türme und ein Verlies. Natürlich bietet sich von dort auf Grund der Lage ein ausgezeichneter Blick über Palmela.


Werbung für Frittieröl

Verfasst von: summerinlisbon Am: Januar 30, 2011

Hier nur ein kurzer Beitrag über recht amüsante Werbung in Portugal für ein geruchsarmes Öl. Die Plakate waren über all in Lissabon verteilt…
Ich hatte beim Betrachten der Plakate aber eher den Eindruck, dass das Öl nicht geruchsarm ist, sondern besonders über riecht. Laut einer Umfrage auf der Internetseite von Fula finden, 9 von 10 Verbrauchern, dass das neue Öl den Geruch von frittierten Speisen wirksam vermeidet. Sehr interessant, wie ich finde ;)

Parque Florestal de Monsanto

Verfasst von: summerinlisbon Am: Januar 30, 2011

Es liegt nun schon sehr lange zurück, dass ich in Lissabon war und die folgenden Fotos aufgenommen habe. Aber ich möchte dieses recht ambitionierte Projekt, also dieses Blog, ganz gerne zu Ende bringen. Es fehlen noch ein paar Beiträge. Los geht’s mit meinem Besuch im Parque Florestal de Monsanto, was eigentlich eher ein Stadtwald als ein Park ist. So richtig erholsam erscheint der Park nicht, allein schon wenn man den Stadtplan betracht. Durch das Geläde führt nämlich eine Autobahn.

Link

Außerdem hatte ich nicht den Eindruck, dass dort Leute wandern oder spazierengehen. Es gab nämlich außer mir keine Fußgänger und auch keine richtigen Wege neben den Straßen. Etwas seltsam. Man hat jedoch von einigen Punkten aus einen gnaz schönen Ausblick auf die Stadt, sogar bis zum Rio Tejo. Das Gelände erstreckt sich nämlich über die Serra de Monsanto, einem Hügelgebiet. Aufgrund der Höhe befinden sich dort auch sehr viele Rundfunk-Antennen. Früher wurde die Fläche landwirtschaftlich genutzt und es gab bis zu 75 Windmühlen. Heute kann man wohl noch die Überreste von einigen sehen, was mir leider nicht möglich war. Ich hab zwar versucht irgendwie Wanderkarten oder Pläne zu finden, aber wie schon erwähnt, ist der Park dafür scheinbar nicht vorgesehen…

 

Ich bin vor meinem Ausflug auch schon mehrmals per Bus durch den Park gefahren. Da sind mir schon die meiner Meinung nach “schön geformten” Bäume am Straßenrand aufgefallen. Ich gehe mal davon aus, dass es sich dabei um Pinien (Pinus pinea) handelt. In den 30er Jahren wurde das Ackerland aufgeforstet, sodass eine riesige Artenvielfalt entstand, etwa 50 verschiedene Baumarten, darunter auch Eukalyptus und 6 unterschiedlich Eichenarten, natürlich auch die typische Korkeiche.

Im Zuge der Aufforstung wurden auch Freizeit- und Sportanlagen angelegt. So gibt es unter anderem Picknick- und Camping-Plätze sowie Tennis- und Fußball-Plätze. Monsanto Park ist auch der Name einer Motorsport-Rennstrecke, die 1959 sogar als Formel1-Strecke beim Großen Preis von Portugal genutzt wurde.

 

Benfica

Verfasst von: summerinlisbon Am: Dezember 5, 2010

Wenn man mit dem Zug in den Stadtteil Benfica fährt, sieht man zunächst relativ viele Hochhäuser. Von weitem sieht der Stadtteil nicht so einladend aus, aber dieser Eindruck täuscht. Ursprünglich war Benfica ein kleines Dorf, welches im Laufe der Jahrhundert immer weiter gewachsen ist. Zunächst gehörte der heutige Stadtteil noch nicht zu Lissabon. Doch im Laufe der Urbanisierung wuchs der Stadtteil durch die vielen Hochhäuser, wobei sich die Einwohnerzahl von 1950 bis 1990  von 18.000 auf 50.000 verdreifacht hatte. Heutzutage leidet der Stadtteil eher unter dem Wegzug der jungen Bevölkerung in die weitere Peripherie Lissabons während nur die Älteren zurück bleiben.

Eigentlich bin ich nach Benfica gefahren um mir das Schloß Palácio Fronteira (langer Name: Palácio dos Marqueses de Fronteira). Während ich die Bahngleise über eine Fußgängerbrücke überquert hatte, meinte ich das Schloß schon von weitem zu sehen. Als ich dann aber auf der anderen Seite ankam, wußte ich nicht so recht wo lang ich gehen sollte. Es gab auch keine Ausschilderung. Das Schloß scheint nicht so ein großer Touristen-Magnet zu sein. Also bin ich erst mal eine Weile umher geirrt und wurde von den Einheimischen irritiert gemustert. Schließlich habe ich den Weg dann doch noch gefunden. Allerdings war es umsonst, da das Schloß nicht geöffnet hatte, sowohl Samstag als auch Sonntag! Deswegen habe ich auch nur ein Foto von außen vor dme verschlossenen Tor. Ich hatte vorher gelesen, dass es dort viele Azulejos zu sehen geben soll. Naja, schade.

Als ich dann im Zentrum von Benfica unterwegs war, fand ich den Stadtteil schon viel ansprechender. Zur Stärkung war ich erstmal in einer der vielen typischen Pastelaria. Dort gabs dann eine Spinat-Quiche und einen Bolo de Arroz (Reiskuchen), sehr schmackhaft.

Auf der Straße sieht man relativ oft diese kleinen Zeitungs-Stände, die auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt sind. Die wichtigsten Tageszeitungen Lissabons bzw. Portugals sind O Público und Diário de Notícias. Aber ich hatte den Eindruck, dass die Portugiesen beinahe mehr Wert legen auf täglich erscheinende Sportzeitungen. Davon gibt es in Portugal gleich drei (!!!). Dazu sollte man erwähnen, dass es in Deutschland keine einzige Sport-Tageszeitung gibt. Die drei Zeitungen lassen sich verschiedenen  Fußballclubs zuordnen, welche sie mehr oder weniger unterstützen.

  • Record unterstützt den Verein Sporting Lissabon
  • A Bola gilt als Hauszeitung von Benfica Lissabon
  • O Jogo für Anhänger des FC Porto


Die Igreja de Nossa Senhora do Amparo befindet sich auch mitten in Benfica und an der Mauer der Kirche kann man Azulejos sehen, welche frühere Berufe illustrieren. Links sieht man eine Galinheira, was ich als Hühnerhändlerin oder Züchterin übersetzen würde. Daneben ist ein Aguadeiro, also Wasserträger, abgebildet.

Aqueduto das Águas Livres

Verfasst von: summerinlisbon Am: Dezember 5, 2010

Mit 19km Länge ist das Aqueduto das Águas Livres eines der weltweit größten Bauwerke seiner Art und erstreckt sich über mehrere Stadtteile Lissabons. Am imposantesten ist der Aquädukt im Alcântara-Tal, welches er in 14 gotischen Bögen überspannt. Der höchste der Bögen hat eine Höhe von 65m und eine Breite von 28m.

Das Bauwerk wurde im 18. Jahrhundert aufgrund des chronischen Wassermangels in Lissabon errichtet und hat dann sogar das Erdbeben 1755 heil überstanden. Es gibt auch ein Wasser-Museum, welches ich ganz gerne besucht hätte. Aber das war etwas kompliziert, da das Museum vier verschiedene Standorte besitzt. Eines befindet sich in der Nähe das Aquädukts im Stadtteil Campolide, wobei es kaum bzw. “versteckt” ausgeschildert ist und somit schwer zu finden ist. Auch der Eingang soll sehr unscheinbar sein. Schade…

Hier ist noch ein Panorama-Foto, welches ich von einem Berg im Stadtteil Bairro da Liberdade gemacht habe. Bis nach oben führte eine lange Treppe. Oben angekommen war ich auch ziemlich erschöpft, da es an diesem Tag auch mal wieder ziemlich heiß war…


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In der Mitte des Panorama-Fotos sieht man die Skyline vom Stadtteil Amoreiras mit den auffälligen Türmen des Shopping Centers.

Wenn man in die andere Richtung blickt, sieht man eine der vielen Autobahnen am Stadtrand, welche nach Benfica führt.

Azulejo CXL

Verfasst von: summerinlisbon Am: Oktober 24, 2010

Azulejo CXXXIX

Verfasst von: summerinlisbon Am: Oktober 23, 2010

 

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